Der Regisseur Oliver Stone

„John F. Kennedy und Richard Nixon und derMythos der amerikanischen Politik in den Filmen von Oliver Stone“ ist der vollständige Titel dieses Werkes.  In diesem wissenschaftlichen Buch geht es um die Szenen, Aussagen und Bilder in den Filmen von Oliver Stone, die explizit politisch sind.

Hintergrund: Nach meiner Ansicht verschwimmen insbesondere bei Konsum von Filmen in den Köpfen der Betrachter Fiktion und Dokumentation (dass Dokumentarfilme die Wirklichkeit stets unvollständig und aus einem bestimmten Blickwinkel wiedergeben, ist ein anderes Thema). Man denke nur an „Der Untergang“: Wer den Film gesehen hat, sieht, wenn er an Adolf Hitler denkt, häufig den Schauspieler der Fiction vor dem geistigen Auge. Und er glaubt möglicherweise unbewusst, nun Hitler etwas besser zu kennen oder gar zu verstehen.

Weiteres Beispiel ist der Film „Wall Street “ von Oliver Stone: Hauptfigur Gordon Gecko war, so erklärten es später viele Broker, für sie ein Vorbild. Deshalb hätten sie den Beruf ergriffen und sind ins Investmentbanking gegangen. Wobei Stone nicht dachte, dass seiner Darstellung des geldgierigen Finanzhais Gordon Gecko für Nachahmer attraktiv sein würde. Worauf ich hinaus will: Auch dort verschwammen für viele Betrachter Fiktion und Wirklichkeit: Was sie im Spielfilm gesehen hatten, war für für sie Investmentbanking – oder zumindest etwas, was ihm ähnelte.

Oliver Stone hat die meisten seiner Filme in einem Stil gedreht, der Dokumentarfilmen ähnelt. Auch deshalb ist es so, das in den Köpfen der Zuschauer zum Beispiel das Bild von Kennedy, Nixon oder dem Vietnamkrieg mit dem verschwimmt, was er oder sie in „Platoon“, „J. F. K“ und „Nixon“ gesehen hat. In meinem Buch geht es um die politischen Aussagen, die Stone bewusst transportiert.

In weiteren Kapiteln wird auf den Begriff des Mythos in der Politik, weitere Mythen sowie filmtechnische Mittel eingegangen. „John F. Kennedy und Richard Nixon und der Mythos der amerikanischen Politik in den Filmen von Oliver Stone“ ist eine wissenschaftliche Analyse mit vielen Verweisen auf Sekundärliteratur. Untersucht werden folgende Regiearbeiten: Salvador, Platoon, Geboren am 4. Juli/Born on the fourth of July, Heaven and Earth, J.F.K, Nixon, Seizure, The Hand, Wall Street, Talk Radio, The Doors und Natural Born Killers.

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